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Großstädte in Deutschland - Hildesheim

Hildesheim ist eine Stadt in Norddeutschland, im Süden des Bundeslandes Niedersachsen. Die Große selbständige Stadt, Kreisstadt und größte Stadt des gleichnamigen Landkreises ist eines der 7 Oberzentren des Landes. Bis 1977 war sie eine kreisfreie Stadt. Nächst größere Städte sind Hannover, ca. 30 km nordwestlich und Braunschweig, ca. 40 km nordöstlich von Hildesheim. Die Stadt ist katholischer Bischofssitz (Bistum Hildesheim) und Universitätsstadt. Der einzigartige Hildesheimer Silberfund von 1868 ist offenbar ein Relikt der Varusschlacht aus dem Jahre 9 n. Chr..

Die Einwohnerzahl der Stadt Hildesheim überschritt 1975 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Mit ihren heutigen ca. 103.000 Einwohnern ist sie die kleinste Großstadt des Landes Niedersachsen.

Geographie

Hildesheim liegt an der Grenze des Innersteberglandes und der Hildesheimer Börde, überwiegend am rechten Ufer des Flusses Innerste, einem Nebenfluss der Leine.

Wappen

Beschreibung: In geteiltem Schild oben in Silber wachsend ein schwarzer goldgekrönter Adler mit schwarzer Zunge und goldenem Schnabel; unten von Gold und Rot quadriert. Auf dem gold-rot bewulsteten Stechhelm mit gold-roten Helmdecken eine Jungfrau wachsend in gold-rot quadriertem Kleid, in beiden Händen einen rot-weiß quadrierten Rosenkranz haltend. Auf ihrem goldenen Haar liegt ein rot-weiß quadrierter Rosenkranz mit einer roten und einer goldenen Straußenfeder. Das Wappen wird meist jedoch vereinfacht, also ohne Verzierung, abgebildet. Die Stadtflagge ist gelb-rot.

Geschichte

Im Jahre 815 wurde das Bistum Hildesheim gegründet. Im Zuge der für den deutschen Raum typischen stadtgeschichtlichen Entwicklung wurde auch die sich dort bildende Bürgerstadt Hildesheim in den folgenden Jahrhunderten zu einem bedeutenden Gemeinwesen. Neben der Altstadt im Bereich der St.-Andreas-Kirche entstanden Ende des 12. Jahrhunderts im Jahre 1196 die sogenannte Dammstadt, eine Gründung vom Moritzkloster aus, und dann im 13. Jahrhundert (laut Gründungsurkunde im Jahre 1220) eine dompröpstliche Neustadt - beides im Gegensatz zur Altstadt planmäßige Gründungen bzw. Ansiedlungen, deren Regelmäßigkeit man verglichen mit der Altstadt noch heute im Straßenbild erkennen kann. Während sich die Altstädter der wirtschaftlichen Konkurrenz im Westen (Dammstadt) in der Weihnachtsnacht 1332 gewaltsam entledigten, vereinigten sich nach langen, oft ebenfalls durch Konflikte geprägten Jahrhunderten Alt- und Neustadt erst 1583 zu "einer" Stadt - zumindest optisch (Niederlegung der trennenden Mauern), denn noch bis 1803 behielt die Neustadt de iure ihren eigenen Magistrat. Bereits um 1300 hatte der Bischof seine Macht über die Stadt de facto abgeben müssen, da sich die Bürger ein eigenes Stadtrecht samt eigenem Siegel gaben. Zu diesem Zeitpunkt war die topographische Entwicklung der Stadt bereits abgeschlossen, ihre Grenzen abgesteckt und im wesentlichen befestigt. Es folgten zwei Jahrhunderte wechselhafter Beziehungen zwischen dem rechtmäßigen Stadtherren, dem Bischof, und seinen sich immer weiter emanzipierenden Untertanen, den Bürgern und ihrem Rat. 1367 trat Hildesheim der Hanse bei. 1542 fand die Reformation durch den Mitstreiter Martin Luthers, Dr. Bugenhagen, Einzug in die Stadt. Doch bestand das Bistum Hildesheim noch weiter, bis es 1802 säkularisiert wurde. Stadt und Bistum kamen dann unter die Herrschaft Preußens und 1807 vorübergehend unter französische Hoheit. 1813 wurde Hildesheim dem Königreich Hannover zugeordnet und 1815 wurde die Stadt Sitz eines Amtes, das ab 1823 zur neu gebildeten "Landdrostei Hildesheim" gehörte. Die Stadt selbst genoss jedoch von Anfang an eine gewisse Selbständigkeit. Das Amt Hildesheim wurde mehrfach verändert, u.a. wurden 1852 Gemeinden dem benachbarten Amt Marienburg zugeschlagen, dessen Sitz sich ebenfalls in Hildesheim befand. 1859 wurden dem Amt Hildesheim 16 Gemeinden des aufgelösten Amtes Ruthe zugeordnet.

1866 kam Hildesheim mit dem gesamten Königreich Hannover wieder zu Preußen. 1885 erhielt Hildesheim den Status einer Kreisfreien Stadt und wurde Sitz des aus dem Amt Hildesheim hervorgegangenen Landkreises Hildesheim sowie des aus der Landdrostei Hildesheim hervorgegangenen Regierungsbezirks Hildesheim. Der Landkreis Hildesheim wurde in der Folgezeit mehrmals verändert.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Fachwerk-Altstadt von Hildesheim am 22. März 1945 bei einem alliierten Bombenangriff fast vollständig zerstört. Ab 1948 begann der Wiederaufbau der Stadt und ihrer Baudenkmäler. Bereits 1946 wurde der ebenfalls 1885 entstandene Landkreis Marienburg mit dem Landkreis Hildesheim vereinigt.

1970 wurde Hildesheim Hochschulstadt, als die "Abteilung Hildesheim der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen" ihren Betrieb in Hildesheim aufnahm. Die Eingemeindungen der 1970er Jahre führten zum Anstieg der Einwohnerzahl, so dass 1975 die Großstadt-Grenze erreicht wurde.

Im Rahmen der Kreisreform in Niedersachsen 1977 wurde die Stadt Hildesheim dem Landkreis Hildesheim eingegliedert, der gleichzeitig um den bisherigen Landkreis Alfeld (Leine) vergrößert wurde. 1978 erfolgte schließlich die Auflösung des Regierungsbezirks Hildesheim. Seither gehört der Landkreis Hildesheim und mit ihm die Stadt Hildesheim zum Regierungsbezirk Hannover.

Religionen

Im Jahre 815 wurde das Bistum Hildesheim gegründet, zu dessen Gebiet die Bewohner der Stadt Hildesheim anfangs gehörten. Während die Altstadt zum Archidiakonat St. Andreas gehörte, war die Neustadt wohl seit dem 12. Jahrhundert einem besonderen Archidiakonat unter dem Dompropst unterstellt. Desweiteren gab es ein Archidiakonat St. Nikolai, zu welcher die 1196 gegründete Dammstadt gehörte. Bereits um 1300 musste der Bischof seine Macht über die Stadt abgeben, da sich die Bürger ein eigenes Stadtrecht gaben. Daher konnte ab 1542 auch die Reformation durch den Mitstreiter Martin Luthers, Dr. Bugenhagen Einzug in der Stadt halten. Danach waren die Klosterkirchen St. Michaelis, St. Pauli und St. Martini lutherisch, während der Dom, die Stiftkirche Heiligkreuz, das Kloster St. Godehard und St. Maria-Magdalenen katholisch blieben. Der Magistrat der Stadt bezeichnete sich fortan als "oberster Bischof" der Stadt (einschließlich der Neustadt), doch setzte er als Verwaltungsbehörde ein "Konsistorium" mit einem Stadtsuperintendenten ein. Das Bistum Hildesheim bestand jedoch weiter bis es 1802 säkularisiert wurde. Stadt und Bistum kamen dann unter die Herrschaft Preußens und 1807 vorübergehend unter französische Hoheit. 1813 wurde Hildesheim dem Königreich Hannover zugeteilt und die protestantischen Kirchengemeinden der Stadt gehörten somit auch zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Hier wurde die Stadt Sitz eines Generalsuperintendenten. Dessen Amtsbezirk wird heute als Sprengel bezeichnet, der aus mehreren Kirchenkreisen besteht. Die Kirchengemeinden der Stadt Hildesheim gehören heute - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft. Daneben gibt es auch eine Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde in Hildesheim, die zur Evangelisch-reformierten Kirche gehört.

Da das Bistum Hildesheim nach der Reformation nicht aufgehoben wurde, gab es in Hildesheim ununterbrochen auch Katholiken. Das Verhält war etwa 1/3 zu 2/3. 1802 wurde das Bistum Hildesheim säkularisiert und 1824 wieder neu festgelegt. Bis 1930 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln, dann zum Erzbistum Paderborn und 1995 wurde es der neu gegründeten Kirchenprovinz Hamburg (Erzbistum Hamburg) zugeordnet. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören zum Dekanat Hildesheim, das aus 5 Seelsorgeeinheiten besteht.

Ferner ist Hildesheim der Sitz des für ganz Deutschland zuständigen Bistums der Serbisch-Orthodoxen Kirche (im Stadtteil Himmelsthür).

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) eine Freie Evangelische Gemeinde (FEG), eine Gemeinde Christi und ein Pfingstgemeinde.

Darüber hinaus ist auch die Kirche Jesu Christi CES und die Neuapostolische Kirche in Hildesheim vertreten.

Politik

An der Spitze der Stadt stand anfangs der bischöfliche Stadtvogt, doch befragte die Bürgerschaft schon seit dem 12. Jahrhundert den "burgenses" oder "Besten", also eine Art Bürgermeister. Ein Rat ist seit 1236 nachweisbar. Dieser hatte 36 Mitglieder, von denen je 12 jährlich in der Ausübung der Verwaltung wechselten. Ab 1345 ist ein "Bürgermeister" bezeugt. 1635 wurde die Zahl der Ratsmitglieder auf 9, ab 1703 sogar auf 6 reduziert. Mit dem Übergang der Stadt an Preußen endete der jährliche Wechsel im Rat. Bis dahin war die Verwaltung der Altstadt und der Neustadt ziemlich ähnlich. Lediglich die Zahl der Räte war unterschiedlich. 1806 wurden Alt- und Neustadt endgültig verschmolzen und die nunmehr vereinigte Stadt von einem Magistrat geleitet. Diesem gehörten ein Stadtdirektor als Leiter, 1 Polizeibürgermeister, 2 Polizeisenatoren, 1 Syndikus und 1 Großkämmerer an. Von 1808 bis 1813 galt die französisch-westfälische "Maireverfassung". 1815 führte das Königreich Hannover eine neue Stadtverfassung mit einem administrativen und einem Justizmagistrat ein, die später mehrmals verändert wurde, im Grundsatz aber bis 1933 beibehalten wurde. Mit der Bildung des Stadtkreises Hildesheim 1885 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt von der NSDAP eingesetzt.

1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Hildesheim die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Stadttheater Hildesheim

Museen

  • Dom-Museum Hildesheim; Dieses Museum betreut neben anderen bedeutenden Werken kirchlicher Kunst, auch Teile des Domschatzes.
  • Neisser Heimatmuseum
  • Roemer- und Pelizaeus-Museum; Dieses Museum ist durch kulturhistorische Ausstellungen gegen Ende des 20. Jahrhunderts weltweit bekannt geworden. Es bewahrt eine ausgezeichnete alt-ägyptische Sammlung sowie bedeutende völkerkundliche und naturwissenschaftliche Objekte auf. Eine Dependance des Roemer- und Pelizaeus-Museums ist das Stadtgeschichtliche Museum im Knochenhaueramthaus

Bauwerke und Kunstdenkmäler

Zeugnisse von mehr als eintausend Jahren architektonischen Schaffens sind in Hildesheim anzutreffen. Da im Zentrum der Stadt die kaum beachtete Architektur der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg vorherrscht, zeigen sich die erhaltenen historischen Bauten lediglich als Inseln. Es sind dieses die bescheidene Jakobikirche in der Hauptgeschäftsstrasse, Steinbauten am Marktplatz und der ebenfalls in der Fußgängerzone stehenden Bürgerkirche St. Andreas, dessen hochaufragender Turm, die Mittelpunkt der Stadt weithin sichtbar markiert. Erst außerhalb der zentralen Einkaufszone und nahe der nordwestlichen und südlichen mittelalterlichen Stadtbefestigung häufen sich Baudenkmäler älterer Zeit. Dort liegen Mariendom und St. Michael und andere bedeutende Sakralbauten und stehen bürgerliche Bauten von beachtenswerter Qualität. Der Domschatz und die Michaeliskirche stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.

Historischer Marktplatz

Am Altstädter Markt überstanden als einzige Bauten Rathaus und Tempelhaus, wenn auch erheblich beschädig, den verheerenden Bombenhagel im März 1945. Seit in den 1980er Jahren auch das berühmte Knochenhauer Amtshaus und das benachbarte Bäckeramthaus (beides Fachwerkhäuser) sowie Fassaden anderer Gebäude stilgerecht rekonstruiert werden konnten, bietet der seither Historischer Marktplatz genannte touristische Mittelpunkt der Stadt wieder das geschlossene Bild des einstigen Bürger- und Handelszentrums.

Dom

Der erste Dombau entstand im 9. Jahrhundert unter Bischof Altfried. Alle Nachfolgebauten erheben sich auf dessen Fundamenten. Nach der Kriegszerstörung wurde die Barockisierung des Doms aufgegeben und eine Wiedererrichtung in angenommenen "frühromanischen" Formen durchgeführt. Weltberühmt sind die Bronzegüsse aus der Zeit Bischof Bernwards (993-1022): Bernwardstür (mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte) und Christussäule (mit Darstellungen der Taten Christi). Weitere Schätze sind der Heziloleuchter (roman. Leuchterkrone in der Vierung, "himmlisches Jerusalem") und der spätromanische Bronze-Taufbrunnen. Berühmt ist außerdem der "tausendjährige" Hildesheimer Rosenstock an der Domapsis, der den Feuersturm des Zweiten Weltkriegs überstanden hat und das Wahrzeichen von Hildesheim ist.

Michaeliskirche

St. Michaelis wurde von Bischof Bernward zu Beginn des 11. Jahrhunderts als seine Grabeskirche begonnen und unter Bischof Godehard fertiggestellt. Das vorromanische ("ottonische") Baukonzept verbindet den Gedanken der "Gottesstadt" mit einer geometrisch-quadratischen Raumgliederung. Im 12. Jahrhundert wurden bis auf 2 alle Langhaussäulen erneuert und in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts schließlich der Westchor erweitert sowie die bemalte Langhausdecke (Stammbaum Christi) ausgeführt. Neben dieser Deckenmalerei als bedeutendes Ausstattungsstück blieb der nördliche Teil der spätromanischen Chorschranke erhalten. Nach zahlreichen Veränderungen im Lauf der Jahrhunderte wurde St. Michael nach der Kriegszerstörung in der ursprünglichen Gestalt wieder aufgebaut. Sie ist eines bekanntesten Fotomotive der Stadt ist kann somit als Wahrzeichen der Stadt bezeichnet werden.

St. Godehard

St. Godehard wurde im 12. Jahrhundert nach der Heiligsprechung des Benediktinerabts und späteren Hildesheimer Bischofs Godehard (Gotthard) als benediktinische Klosterkirche im hochromanschen Stil erbaut und ist bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten (Ausmalung und Ausstattung 19. Jh.). Teile des Klausurbereichs (Ostflügel mit Kapitelsaal, Südflügel mit spätmittelalterlichen gewölbten Kellerräumen) sind erhalten, jedoch wurden die südlichen Raumteile bei einer Umbaumaßnahme in der 2. Hälfte des 20. Jh. in der Substanz beeinträchtigt.

St. Andreas

Die St. Andreaskirche ist ein evangelisch-lutherische Bürgerkirche im gotischen Stil. Sie wurde um 1140 als romanische Basilika erbaut, die teilweise im Mauerwerk des heutigen Turms erhalten ist. Sie ist seit etwa 1200 Stiftskirche. Der gotische Bau wurde 1389-1504 errichtet. Hier führte Johannes Bugenhagen am 1.9.1542 die Reformation in Hildesheim ein. Der Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf 118 m gemauert, ist der höchste Kirchturm Niedersachsens und gehört damit zu den höchsten Kirchen der Welt. In der Basilika befindet sich eine der größten und schönsten Orgeln Norddeutschlands mit 63 Registern und 4734 Pfeifen, die der mächtige Kirchenraum ein ungewöhnliches Klangvolumen verleiht.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mai/Juni (an Pfingsten): Jazz-Festival
  • Juni: Hildesheimer Schützen- und Volksfest
  • Juni bis August: Sommerliche Kirchenmusik in St. Michael
  • August: M'era Luna Festival
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden Personen sind in Hildesheim geboren. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Hildesheim hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

  • ca. 1428, Didrik Pining entdeckte Amerika im Jahre 1473, also 19 Jahre vor Kolumbus als Kapitän im Auftrag der dänische Krone ("Ist kaana da", habe er bei der Entdeckung in breitem Hildesheimer Platt seinem Steuermann zugerufen. Und der habe brav als Landname in die Karte eingetragen: "Kanada")
  • 1540, 28. Januar, Ludolph van Ceulen, † 31. Dezember 1610 in Leiden, niederländischer Mathematiker
  • 1767, 2. Februar, Heinrich Friedrich Link, † 1. Januar 1850, Botaniker
  • 1768, 28. Februar, Godehard Osthaus, † 30. Dezember 1835 in Hildesheim, Bischof von Hildesheim und apostolischer Administrator von Osnabrück 1829-35
  • 1772, 31. März, Franz Ferdinand Fritz alias Johann Franz Fritz, † 6. September 1840 in Hildesheim, Bischof von Hildesheim und apostolischer Administrator von Osnabrück 1836-40
  • 1772, 15. September, Friedrich Konrad Hornemann, † Februar 1801 in Boknane, Nigeria; Forschungsreise durch Nordafrika
  • 1859, 14. März, Adolf Bertram, † 6. Juli 1945 auf Schloß Johannesburg bei Breslau, Bischof von Hildesheim 1906-14
  • 1877, 26. Juli im Ortsteil Drispenstedt, Karl Schwabe, † 14. April 1938 in Sponholz/Neubrandenburg, 1. Staatsminister von Mecklenburg-Strelitz 1923-28
  • 1884, 10. Dezember, Hans Krüger, † 9. August 1933 in Hannover, Vorsitzender des Staatsministeriums von Mecklenburg-Strelitz 7.1. - 13.10.1919
  • 1886, 29. August, Joseph Godehard Machens, † 14. August 1956 in Hildesheim, Bischof von Hildesheim 1934-56
  • 1900, 25. August, Sir Hans Adolf Krebs, † 22. November 1981 in Oxford/England, Biochemiker (Nobelpreis 1953)
  • 1946, 21. Juni, Angelika Binder, frühere Mystikerin und nun Religions- und Wirtschaftstheoretikerin
  • 1948, 10. April, Bernd Clüver, Schlagersänger ("Der Junge mit der Mundharmonika", "Der kleine Prinz")
  • 1951, 9. Dezember, Gunter Dueck, Mathematik-Professor, Betriebswirtschaftler, Philosoph
  • 1959, 9. November, Thomas Quasthoff, Baritonsänger
  • 1962, 20. März, Die Zwillinge Wolfgang und Christoph Lauenstein: Oscar-Preisträger (Academy Awards) 1990 für den in Hildesheim (Ochtersum) produzierten Film "Balance"
  • 1976, 15. Juli, Diane Heidkrüger, Künstlername: Diane Kruger, Supermodel, international bekannte Schauspielerin (z.B. Troja mit Brad Pitt)

Mit der Stadt Hildesheim sind ferner die folgenden Personen verbunden, diese sind aber nicht in Hildesheim geboren:

  • Godehard von Hildesheim, 960 in Reichersdorf/Niederbayern, Bischof von Hildesheim
  • Bernward von Hildesheim, Bischof von Hildesheim, † 1022
  • Nikolaus Selnecker, 1528 in Hersbruck bei Nürnberg, † 1592 in Leipzig, war ein Kirchenliederdichter und Superintendent von Hildesheim
  • Ernst von Bayern, 17. Dezember 1554 in München, † 17. Februar 1612 in Arnsberg (Westfalen), Bischof von Hildesheim
  • Ferdinand von Bayern, 6. Oktober 1577 in München, † 13. September 1650 in Arnsberg (Westfalen), Bischof von Hildesheim
  • Maximilian Heinrich von Bayern, 8. Dezember 1621 in München, † 5. Juni 1688 in Bonn, Bischof von Hildesheim
  • Heinrich Sohnrey, 19.6. 1859 in Jühnde bei Hann.Münden/Göttingen, † 26. Januar 1948 in Neuhaus/Solling, Publizist und Gründer des "Hildesheimer Sonntagsboten"
  • Oskar Schindler, 28. April 1908 in Zwittau, † 9. Oktober 1974 in Hildesheim, Industrieller
  • Hanns-Josef Ortheil, 5. November 1951 in Köln, Schriftsteller und Professor an der Universität Hildesheim
  • Roland Koch, 2. November 1959 in Hagen, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler an der Universität Hildesheim
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